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Sonntag, 24.07.2016

Mitteilung

Siemens-Betriebskrankenkasse|30.03.2016

PRESSEMITTEILUNG

Einbruch bei Verordnungen der "Pille danach"

München·Die "Pille danach" ist seit einem Jahr in deutschen Apotheken rezeptfrei erhältlich. Zahlen der Siemens-Betriebskrankenkasse SBK belegen: Die Verschreibungen durch Gynäkologen sind seither stark rückläufig. Frauen nutzen offenbar verstärkt die Möglichkeit, sich das Notfallmedikament direkt aus der Apotheke zu holen.

Gemäß Zahlen der SBK sind die Verordnungen der "Pille danach" seit dem Ende der Rezeptpflicht deutlich eingebrochen. Im Jahr 2015 bekamen SBK-Versicherte von ihren Frauenärzten 636 Mal ein Rezept für das Notfallkontrazeptivum. Im Jahr 2014 war das Medikament noch 1.336 Mal verschrieben worden. Bis zum Einbruch im Jahr 2015 hatten sich die Verschreibungszahlen in den Vorjahren konstant in dieser Größenordnung bewegt.

Die Versicherten, die auf die "Pille danach" zurückgreifen, sind im Durchschnitt 18 Jahre alt. Nach wie vor ist das Verhütungsmittel für die große Mehrheit der Frauen ein Medikament für den Notfall: 2015 griffen über 90 Prozent der Versicherten nur einmal zu der Pille. Nur 55 Versicherte ließen sich das Verhütungsmittel mehr als einmal verschreiben, 51 davon nahmen es zweimal im Jahr 2015 ein.

Pressekontakt:

Susanne Gläser
Tel. +49(89)62700-765
Fax: +49(89)62700-60765
Email: susanne.glaeser@sbk.org


 

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