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Dienstag, 19.11.2019

Mitteilung

AOK Baden-Württemberg|15.04.2019

PRESSEMITTEILUNG

DAK-Chef brilliert mit fehlendem Fachwissen

Stuttgart·Nur Regionalkassen noch in der Fläche präsent

"Das eigene bewusste oder unbewusste Versorgungsversagen gegenüber den eigenen Versicherten mit der Behauptung kaschieren zu wollen, der Wettbewerb sei ungerecht, ist an Unverfrorenheit kaum zu überbieten", so Dr. Christopher Hermann, Vorstandsvorsitzender der AOK Baden-Württemberg, zu Aussagen des Vorstandsvorsitzenden der DAK, Andreas Storm, die die Stuttgarter Zeitung in ihrer Freitagsausgabe (12.04.2019) zitiert. Die Wahrheit sei dagegen, dass sich die DAK ebenso wie die meisten anderen bundesweiten Kassen mehr und mehr aus der wohnortnahen gesundheitlichen Versorgung, Betreuung und Beratung der Menschen im Land zurückziehe.

Allein die Zahl der Anlaufstellen für Versicherte vor Ort spricht Bände. Wer in ganz Baden-Württemberg auf einer Fläche von über 35.000 Quadratkilometern gerade noch vierzig Geschäftsstellen unterhält, tut gut daran, sich in Bezug auf Regionalität und Vor-Ort nicht als Regionalversteher aufzuspielen. Besonders bedenklich ist, dass der Chef der drittgrößten gesetzlichen Krankenkasse offenbar nicht einmal den Ordnungsrahmen der gesetzlichen Krankenversicherung richtig kennt. Denn anders als Herr Storm es darstellt, kann jeder, der bei der AOK Baden-Württemberg versichert ist, es auch bei einem Umzug in ein anderes Bundesland bleiben. So sieht es das Fünfte Sozialgesetzbuch vor. Herr Storm sollte dies doch gelegentlich mal wieder zur Hand nehmen.

"Die Menschen im Land schätzen die bestehende Freiheit, zwischen mehr als 70 Bundeskassen und regional verwurzelten Kasse wählen zu können", kommentiert die AOK Baden-Württemberg. So entscheiden sich immer mehr Menschen, ihre gesundheitliche Versorgung der AOK Baden-Württemberg anzuvertrauen - derzeit über 4,45 Millionen, mehr als jemals zuvor. Die AOK Baden-Württemberg ist davon überzeugt, dass ihre Versicherten insbesondere die Nähe zu ihnen und den Ärzte- und Gesundheitspartnern schätzen, die es der größten Kasse im Südwesten ermöglichen, in ihren rund 230 KundenCentern individuell und vor Ort zu beraten und effektive und auf die Region angepasste Versorgungsstrukturen zu schaffen. So profitieren die mehr als 1,6 Millionen Teilnehmer des Haus- und Facharztprogramms, das die AOK Baden-Württemberg gemeinsam mit MEDI und dem Hausärzteverband seit mehr als zehn Jahren erfolgreich auf- und ausbaut, wissenschaftlich erwiesenermaßen gesundheitlich von dieser alternativen Regelversorgung. Dass die Landesaufsicht ein Auge mehr zudrückt als das Bundesversicherungsamt, wie Storm behauptet, ist falsch. Denn die Aufsichten tauschen sich zwei Mal im Jahr intensiv aus, um ihre Aufsichtstätigkeit miteinander abzugleichen. Dies hat auch die Bundesregierung immer wieder bestätigt.

Pressekontakt:

Kurt Wesselsky
Pressesprecher
Telefon: 0711 2593-229
Mobil: 01520 1568720
Fax: 0711 2593-100
E-Mail: presse@bw.aok.de


 

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