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Montag, 23.09.2019

Mitteilung

AOK NordWest|01.02.2019

PRESSEMITTEILUNG

Krankenhausbehandlungen in NRW: Hautkrebsfälle weiter gestiegen

Dortmund·Die Anzahl der Krankenhausbehandlungen mit der Diagnose Hautkrebs ist in Nordrhein-Westfalen weiter gestiegen. So wurden im Jahr 2017 insgesamt 24.334 Patienten in Kliniken stationär behandelt. Das sind 1,3 Prozent mehr als noch ein Jahr zuvor (24.032). Dies teilte heute die AOK NORDWEST auf Basis aktueller Daten des Statistischen Bundesamtes mit. "Aufgrund dieser unvermindert hohen Zahlen raten wir, unbedingt die kostenfreien Angebote der gesetzlichen Krankenkassen zur Hautkrebs-Früherkennung zu nutzen. Denn Hautkrebs ist fast immer heilbar, wenn er rechtzeitig erkannt wird", sagt AOK-Vorstandschef Tom Ackermann.

Durch das Hautkrebs-Screening ist es möglich, bereits Frühstadien von Hautkrebs zu erkennen. Das ist umso wichtiger, da Hautkrebs zunächst keine Beschwerden verursacht. Doch das kostenfreie Screening wird nur wenig genutzt: Lediglich 16,9 Prozent der AOK-Versicherten in Westfalen-Lippe nutzten 2017 dieses Angebot. Der Anteil der Frauen lag mit 54,6 Prozent höher als der der Männer (45,4 Prozent).

Das Hautkrebs-Screening ist eine rein visuelle Untersuchung der gesamten Haut. Der Arzt sucht dabei den Körper von Kopf bis Fuß auf verdächtige Pigmentmerkmale ab wie zum Beispiel Muttermale, Leberflecken oder Altersflecken. Da die Haut so gut zugänglich ist wie kein anderes menschliches Organ, sind die verschiedenen Krebsarten bereits im Frühstadium gut zu finden. Die gefährlichste Hautkrebsart ist der schwarze Hautkrebs (Malignes Melanom). Aber auch die hellen Hautkrebsarten (Basalzellkarzinom und Stachelzellkarzinom) sollten möglichst frühzeitig behandelt werden, denn dann ist die Krankheit fast vollständig heilbar. "Es ist wichtig, die Chance der frühen Diagnostik zu nutzen", rät AOK-Chef Ackermann.

Das Hautkrebs-Screening übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen alle zwei Jahre für ihre Versicherten vom 35. Geburtstag an. Die AOK NORDWEST bietet ihren Versicherten das Hautkrebs-Screening bereits im Alter von 20 Jahren an. Hautkrebs gehört zu den häufigsten Tumorarten.

Nach den aktuellsten Zahlen des NRW-Krebsregisters erkrankten landesweit im Jahr 2015 mehr als 53.800 Menschen neu an Hautkrebs, etwa zu gleichen Teilen Männer und Frauen. Außerdem wurden 775 Todesfälle registriert.

Pressekontakt:

Jens Kuschel, Pressesprecher
Telefon 0800 2655-505528
Mobil 01520-1566136
Telefax 0800 26555-504917
E-Mail: presse@nw.aok.de


 

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