krankenkassen-direkt.de nutzt Cookies, um Ihnen
einen besseren Service zu bieten. Mehr Informationen
OK

Unabhängiges Informations- und Karriereportal für die gesetzliche Krankenversicherung
Montag, 15.10.2018

Mitteilung

Techniker Krankenkasse|07.08.2018

PRESSEMITTEILUNG

Männer bleiben Vorsorgemuffel - aber auch die Frauen lassen nach

Hamburg·Männer sind und bleiben Vorsorgemuffel. Nur jeder vierte Mann über 45 (rund 27 Prozent) hat 2017 die von den Krankenkassen bezahlte jährliche Krebsfrüherkennung für Prostatakrebs in Anspruch genommen. Bei den Frauen ließ sich im selben Zeitraum mehr als jede zweite der über 20-Jährigen (rund 58 Prozent) bei ihrem Gynäkologen auf Krebs durchchecken. Das zeigt eine aktuelle Auswertung von Versichertendaten der Techniker Krankenkasse (TK).

"Das ist eine Entwicklung, die bereits seit Jahren anhält", erklärt Mathias Brunner, TK-Experte für ambulante Leistungen. "Allerdings haben auch die Frauen in Punkto Krebsfrüherkennung in den letzten drei Jahren nachgelassen." 2014 haben noch rund 60 Prozent der Anspruchsberechtigten diese Untersuchung wahrgenommen. 2017 waren es bereits zwei Prozentpunkte weniger (58 Prozent).

Sachsen bei der Früherkennung spitze - Saarland weit abgeschlagen

Dabei gibt es deutliche regionale Unterschiede. Spitzenreiter bei der Früherkennung sind die Menschen in Sachsen - sowohl die Frauen (61 Prozent) als auch die Männer (rund 34 Prozent) gehen regelmäßig zur Krebsfrüherkennung. Das Schlusslicht ist das Saarland. Hier nutzten 2017 52 Prozent der Frauen die Untersuchung und nur 22 Prozent der Männer. Mathias Brunner: "Je früher eine Krankheit erkannt wird, desto besser sind die Heilungschancen. Gerade die Krebsfrüherkennungs-Untersuchungen sind in der Regel sehr zuverlässig und helfen, mögliche Erkrankungen frühzeitig zu erkennen."

Zum Hintergrund

Frauen haben ab dem 20. Geburtstag einmal jährlich Anspruch auf die Untersuchung von Gebärmutterhalskrebs und Krebserkrankungen des Genitalbereichs. Männer können ab 45 Jahren einmal jährlich die Prostata und die äußeren Geschlechtsorgane auf Krebs untersuchen lassen. Bei der Auswertung hat die TK die Daten der 2014 3,4 Millionen und 2017 4,1 Millionen Frauen ab 20 Jahren zu Grunde gelegt. Bei den Männern ab 45 waren 2014 2 Millionen bei der TK versichert, 2017 waren es 2,2 Millionen.

Pressekontakt:

Nicole Ramcke
Telefon 040 - 69 09-34 31
nicole.ramcke@tk.de


 

Immer aktuell - der kostenfreie GKV-Newsletter:

GKV-Newsletter

Info|Hilfe|Datenschutzerklärung