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Mittwoch, 22.05.2019

Mitteilung

Verlag Der Tagesspiegel GmbH|23.11.2018

PRESSEMITTEILUNG

Klagewelle gegen Krankenhäuser: Jens Spahn lädt Beteiligte zu Gesprächen ein

Berlin·Gesundheitsminister Jens Spahn bemüht sich darum, den ausufernden Konflikt zwischen Krankenkassen und Kliniken um finanzielle Rückforderungen zu entschärfen. "Wir laden alle Beteiligten in der kommenden Woche zu Gesprächen ein", sagte der CDU-Politiker dem Berliner "Tagesspiegel" (Samstagausgabe). "Eine Klagewelle hilft am Ende niemandem, insbesondere den Patienten nicht. Wir wollen zurück zu einer vertrauensvollen Zusammenarbeit von Krankenkassen und Krankenhäusern."

Weil der Gesetzgeber die Einspruchsfrist gegen vermeintlich falsche Klinikrechnungen verkürzt hat, überziehen die Krankenkassen momentan die Sozialgerichte mit einer beispiellosen Klagewelle. Nach Schätzungen der beklagten Krankenhäuser ist mit mehr als 200.000 Klagen und Rückforderungen von bis zu einer halben Milliarde Euro zu rechnen.

Allerdings deuten auch die Krankenkassen mittlerweile ein Einlenken an. In einem Brief an den Minister, der dem Tagesspiegel vorliegt, äußert der Ersatzkassenverband VdEK den Wunsch, "zur Versachlichung beizutragen. "Die Ersatzkassen bieten an, diese Klagen ruhend zu stellen und im Rahmen von Mediationsgesprächen mit der Deutschen Krankenhausgesellschaft beziehungsweise mit den Landeskrankenhausgesellschaften einvernehmliche pragmatische Lösungen zu erarbeiten", heißt es darin.

Pressekontakt:

Patricia Wolf
Chefin vom Dienst
Telefon: 030-29021 14013
cvd@tagesspiegel.de


 

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