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Statistisches Bundesamt|29.03.2022

PRESSEMITTEILUNG

105.000 Auszubildende waren 2021 in einer Ausbildung zur Pflegefachfrau oder zum Pflegefachmann

Wiesbaden (kkdp)·Zahl der Auszubildenden legt trotz Corona leicht zu

Seit zwei Jahren ist in Deutschland die Ausbildung im neuen Beruf der Pflegefachfrau beziehungsweise des Pflegefachmanns möglich. Zum Stichtag 31.12.2021 waren nach vorläufigen Zahlen insgesamt 105 006 Personen in der Ausbildung zu diesem Beruf. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, haben im Jahr 2021 61 458 Auszubildende eine Ausbildung zu diesem Beruf begonnen. Das waren 7 % mehr als 2020. Damals hatten sich 57 294 Auszubildende für diesen Beruf entschieden, von denen bis zum Jahresende 2020 noch 53 610 in der Ausbildung waren.

Vor allem Frauen wählen den Ausbildungsberuf

Auch nach zwei Jahren zeigt sich, dass die neue Ausbildung zur Pflegefachfrau und zum Pflegefachmann, ebenso wie die Vorläuferausbildungen, vor allem für Frauen interessant ist: Fast drei Viertel der Auszubildenden, die 2021 eine Ausbildung angetreten haben, sind weiblich (74 % beziehungsweise 45 750).

Seit 2020 sind Ausbildungen nach dem Gesetz zur Reform der Pflegeberufe möglich

In der Ausbildung zur Pflegefachfrau und zum Pflegefachmann, die mit dem Pflegeberufereformgesetz (PflBRefG) von 2017 begründet wurde, wurden die bis dahin getrennten Ausbildungen in den Berufen Gesundheits- und Krankenpfleger/-in, Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/-in sowie Altenpfleger/-in zum Berufsbild Pflegefachfrau/-mann zusammengeführt.

Weitere Informationen:

Die Angaben entstammen der amtlichen Datenerhebung auf Grundlage der Pflegeberufe-Ausbildungsfinanzierungsverordnung (PflAFinV).

Endgültige Ergebnisse zu den Auszubildenden am Stichtag 31.12.2021 und zu weiteren Merkmalen stehen voraussichtlich im Juli 2022 zur Verfügung.

Informationen zum Beruf "Pflegefachmann/-frau" sind im Internetangebot der Bundesagentur für Arbeit verfügbar.

Weitere Ergebnisse zur Statistik nach der Pflegeberufe-Ausbildungsfinanzierungsverordnung sind im Internetangebot des Statistischen Bundesamtes im Themenbereich verfügbar.

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Pressekontakt:

Pressestelle:
Telefon: +49 (0) 611/75 34 44

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Dies ist ein Ausdruck aus www.krankenkassen-direkt.de
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© 2000-2022 Redaktion kkdirekt; alle Rechte vorbehalten, alle Angaben ohne Gewähr.

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