logo
Techniker Krankenkasse|13.01.2026

PRESSEMITTEILUNG

Ein Jahr Patientenakte - TK-Chef zieht positive Bilanz

Hamburg (kkdp)·"Die elektronische Patientenakte ist 2025 erfolgreich gestartet", so die Bilanz von Dr. Jens Baas, Vorstandsvorsitzender der Techniker Krankenkasse (TK), ein Jahr nach der Einführung der elektronischen Patientenakte (ePA). "Rund 85 Prozent der Arztpraxen haben bereits auf Akten zugegriffen. Besonders erfreulich ist, dass die elektronischen Medikationslisten in den Arztpraxen millionenfach genutzt werden. Das zeigt, dass die ePA ihrer Ursprungsidee gerecht wird, die medizinischen Informationen eines Patienten oder einer Patientin an einem Ort zu speichern und so die Behandlung zu unterstützen", so Baas. Auch bei den Versicherten steigt die Zahl der Zugriffe, im Dezember verzeichnete die TK 560.000 Logins.

Bereits 900.000 TK-Versicherte nutzen ePA

Bei der TK nutzen bereits 900.000 Versicherte die ePA aktiv. "Die Zahl entspricht unseren Erwartungen. Die Akten müssen jetzt erstmal gefüllt werden, erst wenn darin relevante Informationen über längere Zeit zusammenlaufen, werden sie zur wertvollen Unterstützung für die Gesundheit. Die ePA ist keine Kommunikations-App, die täglich geöffnet wird. Die meisten Menschen werden sich erst mit der Akte beschäftigen, wenn sie krank werden oder im Kontext eines Arztbesuchs." Eine Hürde für die Registrierung sei für viele Nutzer auch der mehrstufige Anmeldeprozess. "Die hohen Sicherheitsanforderungen machen die Registrierung für die ePA deutlich komplizierter als bei kommerziellen Apps", so Baas. Das führe dazu, dass viele Nutzer die Anmeldung abbrechen.

ePA unterstützt ohne aktives Zutun der Patientinnen und Patienten

Der entscheidende Vorteil der Akte ist, dass sie auch hilft, wenn sie nicht aktiv von den Versicherten genutzt wird. Dadurch, dass Informationen wie Befunde, Laborergebnisse und Verordnungen automatisch in der Akte zusammenlaufen, liegen sie künftig vor, wenn sie zur Behandlung benötigt werden. Gerade Menschen, die vielfach erkrankt sind, viele Medikamente nehmen und eingeschränkt sind, profitieren von der ePA. Die Akte ermöglicht einen besseren Überblick und macht gezieltere Behandlungen möglich.

Am 15. Januar 2025 hat der Rollout der elektronischen Patientenakte für alle gesetzlich Versicherten in Deutschland begonnen Die Nutzerzahlen der TK-Versicherten stammen aus Auswertungen der TK. Die Zugriffszahlen der Ärztinnen und Ärzte bundesweit stammen aus dem TI-Dashboard der Gematik. Informationen rund um die ePA finden Sie hier.

Pressekontakt:

Silvia Wirth
silvia.wirth@tk.de
040 - 69 09-18 37

QR-Code: http://www.krankenkassen-direkt.de

Dies ist ein Ausdruck aus www.krankenkassen-direkt.de
Es gelten die Allgemeinen Nutzungsbedingungen.
© 2000-2026 Redaktion kkdirekt; alle Rechte vorbehalten, alle Angaben ohne Gewähr.

Dies ist ein Ausdruck aus www.krankenkassen-direkt.de
Es gelten die Allgemeinen Nutzungsbedingungen.
© 2000-2026 Redaktion kkdirekt; alle Rechte vorbehalten, alle Angaben ohne Gewähr.