Deutsches Psychotherapeuten Netzwerk|13.05.2026
PRESSEMITTEILUNG
BMG will Honorarkürzung für Psychotherapeuten prüfen
Bonn (kkdp)·Die Proteste gegen die 4,5-Prozent-Kürzung psychotherapeutischer Honorare zeigen offenbar erste politische Wirkung. Wie die Ärzte Zeitung berichtet, hat das Ministerium zusätzlichen Klärungsbedarf angemeldet. Damit wurde die gesetzliche Prüffrist unterbrochen. Eine endgültige Billigung der Honorarkürzungen für psychotherapeutische Leistungen liegt bislang nicht vor.
Das Deutsche Psychotherapeuten Netzwerk (DPNW) sieht in den aktuellen Nachfragen des Bundesgesundheitsministeriums (BMG) zum Beschluss des Bewertungsausschusses ein wichtiges Signal.
Parallel dazu hat die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) Klage gegen den Beschluss beim Landessozialgericht Berlin-Brandenburg eingereicht und Eilrechtsschutz beantragt. Die KBV bezeichnet den Beschluss als "offensichtlich rechtswidrig".
Kritisiert wird insbesondere, dass bei der Berechnung offenbar Umsätze aus unterschiedlichen Jahren miteinander verglichen wurden. Nach Auffassung der KBV seien die Steigerungen des Orientierungswertes aus den Jahren 2025 und 2026 dadurch faktisch neutralisiert worden.
Dieter Adler, 1. Vorsitzender des DPNW, sieht allerdings keinen Grund zur Entwarnung: "Damit ist die Protestwelle nicht abgeebbt. Das Ganze hat vielmehr eine Lawine ausgelöst, die nicht mehr zu stoppen ist. Das DPNW wird deshalb besonders das Aktionsbündnis Psychotherapie unterstützen - damit der Beruf Psychotherapie auch künftig für Kolleginnen und Kollegen und die Psychotherapie für die Patientinnen und Patienten erhalten bleibt."
Das DPNW geht davon aus, dass die bundesweiten Proteste und politischen Aktivitäten in den kommenden Wochen weiter zunehmen werden.
Das Deutsche Psychotherapeuten Netzwerk (DPNW) sieht in den aktuellen Nachfragen des Bundesgesundheitsministeriums (BMG) zum Beschluss des Bewertungsausschusses ein wichtiges Signal.
Parallel dazu hat die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) Klage gegen den Beschluss beim Landessozialgericht Berlin-Brandenburg eingereicht und Eilrechtsschutz beantragt. Die KBV bezeichnet den Beschluss als "offensichtlich rechtswidrig".
Kritisiert wird insbesondere, dass bei der Berechnung offenbar Umsätze aus unterschiedlichen Jahren miteinander verglichen wurden. Nach Auffassung der KBV seien die Steigerungen des Orientierungswertes aus den Jahren 2025 und 2026 dadurch faktisch neutralisiert worden.
Dieter Adler, 1. Vorsitzender des DPNW, sieht allerdings keinen Grund zur Entwarnung: "Damit ist die Protestwelle nicht abgeebbt. Das Ganze hat vielmehr eine Lawine ausgelöst, die nicht mehr zu stoppen ist. Das DPNW wird deshalb besonders das Aktionsbündnis Psychotherapie unterstützen - damit der Beruf Psychotherapie auch künftig für Kolleginnen und Kollegen und die Psychotherapie für die Patientinnen und Patienten erhalten bleibt."
Das DPNW geht davon aus, dass die bundesweiten Proteste und politischen Aktivitäten in den kommenden Wochen weiter zunehmen werden.
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Pressekontakt:
Dieter Adler
Pressesprecher
dieter.adler@dpnw.info
Tel. 0228-7638203-0
Dies ist ein Ausdruck aus www.krankenkassen-direkt.de
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© 2000-2026 Redaktion kkdirekt; alle Rechte vorbehalten, alle Angaben ohne Gewähr.
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