Bundesärztekammer|27.04.2021

PRESSEMITTEILUNG

Alle Ärztinnen und Ärzte in die Impfkampagne einbeziehen

Berlin (kkdp)·Die Bundesärztekammer hält an ihrer Forderung fest, alle approbierten Ärztinnen und Ärzte an der bundesweiten Impfkampagne und somit an der Durchführung von Corona-Schutzimpfungen schnellstmöglich zu beteiligen. Ziel müsse es sein, zügig eine Durchimpfungsrate zum Schutz der Bevölkerung zu erreichen - vor allem angesichts der Gefahr, die von der Ausbreitung von (weiteren) SARS-CoV-2-Mutationen (B.1.1.17, B.1.617, P 1) ausgeht, betont die Bundesärztekammer (BÄK) in ihrer Stellungnahme zum Referentenentwurf einer Verordnung zur Änderung der Coronavirus-Impfverordnung.

Aus Sicht der Bundesärztekammer bedeute das, dass neben den Haus- und Fachärzten auch die privatärztlich Tätigen sowie die Betriebsärzte so schnell wie möglich in die entsprechenden Strukturen ein- und angebunden werden müssen.

Dazu gehöre, alle Fachärztinnen und Fachärzte mit ausreichend Impfstoffdosen für die Versorgung ihrer Patientinnen und Patienten zu beliefern. Nach wie vor würden hier Liefer- und Versorgungsengpässe bestehen. Hierfür seien die entsprechenden Rahmenbedingungen zu schaffen, fordert die BÄK.

PDF-Download
Stellungnahme der Bundesärztekammer zum Referentenentwurf einer Verordnung zur Änderung der Coronavirus-Impfverordnung des Bundesministeriums für Gesundheit

Pressekontakt:

Bundesärztekammer
Alexander Dückers
Pressesprecher
Tel.: (030) 40 04 56-700
Fax: (030) 40 04 56-707
eMail: presse@baek.de


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