Deutsche Krankenhausgesellschaft DKG|24.06.2021

PRESSEMITTEILUNG

Impfungen sind der beste Schutz gegen Delta

Berlin (kkdp)·Die zunehmend auch in Deutschland auftretende Delta-Variante wird die Inzidenzen wieder ansteigen lassen. Die Anzahl der Hospitalisierungen wird aber im Verhältnis zur Zahl der Infizierten wegen der höheren Impfquote deutlich niedriger sein als bei den bisherigen Wellen der Pandemie. Denn vollständig Geimpfte sind auch bei der neuen Variante gut gegen schwere Verläufe geschützt. "Wir können davon ausgehen, dass wir deutlich weniger Krankenhausfälle haben werden, denn die Hochrisikogruppen sind fast vollständig geimpft", sagt der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) Dr. Gerald Gaß. Wichtig ist, dass die Menschen auch im vermeintlich sicheren Sommer Impfangebote annehmen und die Dosen so schnell wie möglich verimpft werden. "Es wird zunehmend auch für Menschen außerhalb der Priorisierungsgruppen leichter, sich impfen zu lassen. Ich appelliere an alle, diese Möglichkeiten wahrzunehmen. Eine hohe Impfquote ist der beste Schutz gegen eine vierte Welle und weitere Einschränkungen. Vor allem geht es darum, die Zweitimpfung wahrzunehmen, denn erst dann ist der vollständige Schutz gegeben", so der DKG-Vorstandsvorsitzende. "Wir sind in einem Wettrennen mit der Delta-Mutation. Das Virus ist schneller, aber niedrige Inzidenzen und eine mittlerweile hohe Impfgeschwindigkeit geben uns einen großen Vorsprung, den wir nutzen sollten. So wird eine vierte Welle weitaus weniger bedrohlich als ihre drei Vorgänger."

Die deutschen Krankenhäuser sind gut auf eine mögliche vierte Corona-Welle vorbereitet. "Die Krankenhäuser haben bereits während der vergangenen Wellen unter Beweis gestellt, dass sie verantwortungsvoll und schnell gut funktionierende regionale Netzwerke bilden können, um auch größte Belastungen meistern zu können. Hinzu kommt, dass unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nahezu vollständig durchgeimpft und damit geschützt sind", erklärt Gerald Gaß. Die Leistungsfähigkeit der Kliniken wird aber weiterhin auch von politischen Weichenstellungen abhängig sein. Dazu zählt auch die Liquiditätssicherung, um Einnahmeausfälle durch mögliche erneute OP-Verschiebungen abzusichern.

Pressekontakt:

Joachim Odenbach
Pressesprecher
Telefon 030/39801-1020
pressestelle@dkgev.de


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