krankenkassen-direkt.de nutzt Cookies, um Ihnen
einen besseren Service zu bieten. Mehr Informationen
OK

Unabhängiges Informations- und Karriereportal für die gesetzliche Krankenversicherung
Sonntag, 31.05.2020

Mitteilung

BIG direkt gesund|31.03.2020

PRESSEMITTEILUNG

Die BIG entlastet in der Coronakrise Arbeitgeber und Selbstständige

Dortmund·BIG direkt gesund weiß um die großen Probleme von Arbeitgebern und Selbstständigen, in Zeiten der Coronakrise ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Daher hat die BIG seit Beginn der Pandemie die Möglichkeit eröffnet, die Beitragsberechnung für die Kranken- und Pflegeversicherung prüfen zu lassen. Dies ist für alle Selbstständigen möglich, die noch nicht in der niedrigsten Beitragsstufe eingestuft sind. Auch Stundungsanträge der Arbeitgeber für die Sozialversicherungsbeiträge der Mitarbeiter werden sehr wohlwollend geprüft. Bis 31. März 2020 gingen bei der BIG bereits 8950 Stundungsanträge ein. In normalen Zeiten sind es 30 pro Monat.

Zuvor alle Hilfsmaßnahmen ausschöpfen

"Arbeitgeber und freiwillig versicherte Selbstständige, die uns glaubhaft nachweisen können, dass Sie aufgrund der Corona-Pandemie in finanzielle Schieflage geraten sind, können ihre Sozialversicherungsbeiträge später zahlen. Wir hoffen, dass die Maßnahmen aus dem Hilfspaket der Bundesregierung möglichst zügig greifen. So können wir zumindest die Stundung für die Monate März und April gewährleisten", sagt Peter Kaetsch, Vorstandsvorsitzender der BIG. Bevor ein Arbeitgeber eine Stundung beantrage, sollte er alle anderen Maßnahmen aus den verschiedenen Hilfspaketen und Unterstützungsmaßnahmen der Bundesregierung wie etwa Kurzarbeitergeld ausgeschöpft haben, so Kaetsch.

Stundung zinsfrei möglich

Einer Sicherheitsleistung bedarf es bei der Stundung aktuell nicht. Stundungszinsen werden ebenfalls nicht berechnet. Soweit Säumniszuschläge oder Mahngebühren zunächst erhoben wurden oder werden, können diese auf Antrag des Arbeitgebers wieder erlassen werden. Bei Arbeitgebern, die erheblich von der Krise betroffen sind, verzichtet die BIG für März und April auf Vollstreckungsmaßnahmen bei allen rückständigen oder bis dahin fällig werdenden Beiträgen.

Einnahmen brechen weg, Ausgaben erhöhen sich

"Wir versuchen den Unternehmen und Selbstständigen die Situation so weit wie möglich zu erleichtern. Es ist für alle Seiten eine äußerst schwierige und unglückliche Situation. Mit den Beiträgen zur Kranken- und Pflegeversicherung werden Krankenhäuser, Ärzte, Pflegepersonal, Medikamente, Desinfektionsmittel, Schutzmasken, Beatmungsgeräte, Krankengeld und vieles mehr finanziert. Und gerade hier steigen die Ausgaben aufgrund der Corona-Krise", so Peter Kaetsch. Andererseits brächen den Krankenkassen durch die Kurzarbeit, eine vermutlich steigende Arbeitslosigkeit und eben Stundung oder Reduzierung der Krankenversicherungsbeiträge hohe Einnahmen weg. "Auch das Kurzarbeitergeld und die Renten werden aus Sozialversicherungsbeiträgen finanziert. Eine Stundung oder Reduzierung der Beiträge kann daher wirklich nur eine Lösung für einen überschaubaren Zeitraum sein", betont Kaetsch.

Pressekontakt:

Bettina Kiwitt
Leiterin Unternehmenskommunikation
presse@big-direkt.de
Fon 0231.5557-1016
Mobil 0151 18568532
Fax 0231.5557-4016


 

Immer aktuell - der kostenfreie GKV-Newsletter:

GKV-Newsletter

Info|Hilfe|Datenschutzerklärung