EPatient Analytics GmbH|04.11.2020

PRESSEMITTEILUNG

10. EPatient Survey zeigt Durchbruch von Digital Health auf

BERLIN (kkdp)·20 Mio. Deutsche nutzen digitale Gesundheits-Apps, rund 10 Mio. Diagnostik-Apps, 3 Mio. haben Ärzte oder Therapeuten bereits live über das Web konsultiert.

"Wie beim Online-Banking haben sich die Bürger längst entschieden, die Angebote zu nutzen, die ihnen das Leben erleichtern", analysiert Dr. Alexander Schachinger, Geschäftsführer der EPatient Analytics GmbH, Berlin. Erstmals diesen Herbst wurde die seit 2010 jährlich durchgeführte Online-Befragung zum digitalen Gesundheitsmarkt, bekannt als EPatient Survey, auf ein für die Bevölkerung repräsentatives Sample umgestellt. "Künftig werden wir den Survey zweimal jährlich durchführen, um die Akzeptanz der Digitalen Gesundheitsanwendungen (DiGas), der elektronischen Patientenakte und dem elektronischen Rezept unabhängig zu messen."

Corona als Digitalisierungstreiber

"Corona hat die Digitalisierung beschleunigt." vermutet er. Zwischen Frühjahr und Herbst stieg die Nutzung von Diagnostik-Apps von 10 auf 13 Prozent, Onlinesprechstunden wurden von 5 Prozent der Befragten, zuvor 2 Prozent in Anspruch genommen. Ein starker Anstieg, obwohl die Studie im Herbst auf ein - weniger online affines - repräsentatives Panel umgestellt wurde.

Unterschiedliche Anwendungen werden von verschiedenen Zielgruppen genutzt

Schachinger warnt strategisch davor, lediglich zwischen Onlinern und Offlinern zu unterscheiden. Online-Sprechstunden werden beispielsweise gar vier- bis fünfmal häufiger von Akademikern im Unterschied zu bildungsfernen Gruppen genutzt. 7 Prozent der Stadtbewohner, aber nur 3 Prozent der Einwohner in kleineren Ortschaften nutzen sie. Das kann aber auch eine Folge der schlechten Datennetze auf dem Land sein, und zeigt auf, dass Versorgungslücken per se nicht mit dem Online-Arzt gelöst werden können. Bei Diagnose- und Coaching-Apps zeigen sich jeweils andere Nutzerprofile. "Nur wenn wir jede Anwendung aus ihrem spezifischen Nutzer- und Marktszenario heraus verstehen, können wir Digital gut in die Versorgung integrieren."

Versicherte unterschiedlicher Kassenarten, wie auch Regionen, zeigen unterschiedliche digitale Affinität

Einen Ansporn werden die Ergebnisse des EPatient Survey für den Wettbewerb der Krankenkassen geben. Ein Drittel höher liegt die digitale Nutzungsbereitschaft von Versicherten bestimmter Kassen gegenüber den Schlußlichtern. Das Studiendesign erlaubt neben der detaillierten Zielgruppen- und Anwendungsauswertungen auch die Analyse der Kassenzugehörigkeit. Ebenso unterscheidet sich die Nutzung digitaler Gesundheitsanwendungen in den Landkreisen bis um das Zweifache. In dem neuen Panel-Ansatz wurde auch die 5-stellige PLZ erhoben.

Die vollständige Pressemitteilung und Infografiken finden Sie unter
epatient-survey.de.

Pressekontakt:

Kontakt für Medien und Interessenten:
Dr. Alexander Schachinger
EPatient Analytics GmbH
Tel.: +49 30 2067 3282
Mail: kontakt@epatient-analytics.com
Pressemappe, Infografiken, Produktinformationen
unter www.epatient-survey.de


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