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Sonntag, 12.07.2020

Mitteilung

Spitzenverband Bund der Krankenkassen|19.07.2019

STATEMENT

Länder wälzen politische Verantwortung ab

Berlin·"Wir unterstützen ausdrücklich das Ziel, dass in der Altenpflege angemessene Löhne gezahlt werden. Doch die Bundesregierung hat bisher keinerlei Konzepte für die Finanzierung vorgelegt, dabei ist hier Klarheit dringend notwendig. Würde weiterhin nichts getan, dann müssten die Pflegebedürftigen und deren Angehörige die Kosten für die höheren Löhne allein schultern", sagte Gernot Kiefer, stellv. Vorstandsvorsitzender des GKV-Spitzenverbandes, im Interview mit dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND).

Kritik übt er außerdem an den Bundesländern, welche ihrer politischen Verantwortung für die Finanzierung der Pflegeinfrastruktur nicht nachkommen. "Die Länder wälzen hier pro Jahr 4 Mrd. Euro an Investitionskosten einfach auf die pflegebedürftigen Heimbewohner ab, so dass jeder Einzelne im Durchschnitt pro Jahr rund 5300 Euro aus eigener Tasche zahlen muss."

zum Interview in den Dresdner Neuesten Nachrichten

Pressekontakt:

Florian Lanz
Pressesprecher
Telefon 030-206288-4201
Fax 030-20628884201
presse@gkv-spitzenverband.de


 

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