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Freitag, 26.04.2019

Mitteilung

Spitzenverband Bund der Krankenkassen|15.04.2019

STATEMENT

Versicherte und Arbeitgeber wehren sich gegen Ausbootung

Berlin·Mit dem Faire-Kassenwahl-Gesetz hat der Bundesgesundheitsminister angekündigt, die ehrenamtliche Selbstverwaltung aus dem Verwaltungsrat des GKV-Spitzenverbandes entfernen zu wollen. Volker Hansen, Verwaltungsratsvorsitzender und Vertreter der Arbeitgeber im Verwaltungsrat des GKV-Spitzenverbandes, verbindet mit diesem Vorhaben des Ministers eine noch weitergehende Sorge, wie er im Gespräch mit dem Handelsblatt erklärte: "Wenn die Politik heute die Selbstverwaltung an der Spitze der gesetzlichen Krankenversicherung abschafft - wer sagt uns, dass dann nicht schon morgen Versicherte und Arbeitgeber von den Spitzen der Renten- und Arbeitslosenversicherung verdrängt werden?"

Unliebsame Kritik könnte, so Uwe Klemens, Verwaltungsratsvorsitzender und Versichertenvertreter im Verwaltungsrat des GKV-Spitzenverbandes gegenüber den Zeitungen der Funke-Medien, Anlass für diesen Ministerplan gewesen sein: "Zwei Wochen nachdem wir als Verwaltungsratsvorsitzende öffentlich und sehr deutlich einige gesundheitspolitische Pläne kritisiert haben, taucht ein Gesetzentwurf auf, der alle Versicherten- und Arbeitgebervertreter aus dem GKV-Spitzenverband verdrängen soll. Kann das Zufall sein?"

Pressekontakt:

Florian Lanz
Pressesprecher GKV-Spitzenverband
Telefon 030-206288-4201
Fax 030-20628884201
presse@gkv-spitzenverband.de

Kai Fortelka
Pressestelle KZBV
Telefon: 030-280179-27
E-Mail: presse@kzbv.de


 

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