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Donnerstag, 27.02.2020

Mitteilung

KKH Kaufmännische Krankenkasse|13.02.2020

PRESSEMITTEILUNG

KKH-Chef: Endlich mehr Gerechtigkeit
Dr. Wolfgang Matz begrüßt Faires Kassenwettbewerb-Gesetz

Hannover·Die KKH hat sich seit Jahren für eine Reform des Finanzausgleiches unter den Krankenkassen stark gemacht. Morgen will der Bundestag das Gesetz für einen fairen Kassenwettbewerb in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-FKG) endgültig verabschieden. "Endlich mehr Gerechtigkeit! Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat diese Reform initiiert und damit den Grundstein dafür gelegt, dass eine jahrelang bestehende Fehlsteuerung in der GKV ihr Ende finden wird", begrüßt Dr. Wolfgang Matz, Vorstandsvorsitzender der KKH Kaufmännische Krankenkasse, die Reform.

Seit Jahren werden die Versichertengelder über den Gesundheitsfonds ungleichmäßig an die Krankenkassen verteilt, was den Wettbewerb massiv beeinträchtigt. Ersatz-, Betriebs- und Innungskrankenkassen fordern deswegen seit langem eine Reform des Risikostrukturausgleiches. "Insbesondere regionale Unterschiede bei der Versorgung von Patienten werden bei der Verteilung der Finanzmittel bisher nicht berücksichtigt. Mit der geplanten Einführung einer Regionalkomponente soll dieses Problem behoben werden. Die regionalen Gegebenheiten vor Ort einzubeziehen, war uns als bundesweit agierende Krankenkasse sehr wichtig", so Dr. Matz weiter. Auch dass die Krankenkassen in Zukunft nur noch einen Teil ihrer Ausgaben für sogenannte Hochkostenfälle übernehmen müssen, ist aus KKH-Sicht die richtige Entscheidung. Ein Risikopool soll hier zukünftig Abhilfe schaffen.

Dass das Ziel einer einheitlichen Aufsicht, wie ursprünglich im Gesetz enthalten, im Zuge des Gesetzgebungsverfahrens wieder aufgegeben wurde, hält der KKH-Chef allerdings für einen Fehler. "Wir hätten uns gewünscht, dass die Organisation der Aufsicht neu geregelt worden wäre, denn Bundes- und Landesaufsichten agieren leider nicht immer einheitlich. Diese Problematik muss weiter auf der Tagesordnung stehen", fordert Dr. Matz.

Pressekontakt:

Daniela Preußner
Pressesprecherin
0511 2802-1610
presse@kkh.de


 

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