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Freitag, 18.10.2019

Mitteilung

Deutsche Rentenversicherung Bund|29.05.2019

PRESSEMITTEILUNG

Keine Sozialabgaben bei Ferienjobs

Speyer·Schüler und Studenten, die einen Ferienjob haben, können ihren Verdienst meist komplett behalten. Denn Beiträge zur Rentenversicherung, Krankenversicherung, Pflegeversicherung oder Arbeitslosenversicherung müssen sie nicht zahlen.

Kurzer Ferienjob - Verdienst spielt keine Rolle

Der Grund dafür ist, dass Ferienjobs als kurzfristige Beschäftigungen gelten, für die keine Sozialabgaben anfallen. Wenn ein Job in der Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember von vornherein auf höchstens 3 Monate oder 70 Arbeitstage befristet ist, spielt es keine Rolle, wie hoch der Verdienst ist. Mehrere Ferienjobs werden aber zusammengerechnet und dürfen dann diese Grenze nicht überschreiten.

Längere Beschäftigung führt zu Rentenversicherungspflicht

Wer länger arbeitet, ist rentenversicherungspflichtig. Das gilt auch für Minijobber.

Minijobber zahlen Beiträge zur Rentenversicherung von zurzeit 3,6 Prozent. Bei einem Monatsverdienst von 450 Euro sind das 16,20 Euro. Das hat den Vorteil, dass sie das volle Leistungspaket der gesetzlichen Rentenversicherung erwerben, wie Reha-Leistungen oder Rente wegen Erwerbsminderung. Auch die staatliche Förderung der Riester-Rente können sie nutzen. Wer darauf verzichten möchte, muss bei seinem Arbeitgeber beantragen, dass keine Rentenbeiträge abgezogen werden.

Pressekontakt:

Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz
Hans-Georg Arnold, Pressesprecher
Telefon 06232 17-1867
Fax 06232 17-121867
E-Mail hans-georg.arnold@drv-rlp.de


 

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