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Mittwoch, 05.08.2020

Mitteilung

KKH Kaufmännische Krankenkasse|29.06.2020

PRESSEMITTEILUNG

Pollenalarm! Großstädter haben am meisten zu kämpfen

Hannover·Heuschnupfen: Anteil der 15- bis 19-Jährigen am größten - Allergiker-Hochburgen Hessen und NRW

Nicht enden wollende Niesattacken, juckende, gerötete Augen: Gräserpollen haben derzeit Hochsaison. Besonders gebeutelt: Die 15- bis 19-Jährigen. Laut einer Datenanalyse der KKH Kaufmännische Krankenkasse für das Jahr 2018 ist der Anteil an Heuschnupfengeplagten in dieser Altersgruppe am größten. Jeder zehnte Jugendliche beziehungsweise junge Erwachsene ist mittlerweile betroffen (10,4 Prozent). Insgesamt diagnostizierten Ärzte 2018 bei rund 143.000 KKH-Versicherten jeden Alters Heuschnupfen. Hochgerechnet auf ganz Deutschland sind das rund 6,6 Millionen Betroffene.

In NRW und Hessen leben die meisten Heuschnupfennasen

Viel Natur gleich mehr Pollenflug - diese Rechnung geht nicht auf, denn in Bundesländern mit Ballungsräumen wie Nordrhein-Westfalen und Hessen ist der Anteil der Heuschnupfennasen am größten (8,4 beziehungsweise 8,5 Prozent). In keinem anderen Bundesland ist zudem die Zahl der verschriebenen Antihistaminika höher als in NRW (rund 10.000 Verordnungen im Jahr 2018). In Bundesländern mit vorwiegend ländlichen und küstennahen Gebieten wie Thüringen und Schleswig-Holstein registriert die KKH hingegen mit 6,8 beziehungsweise 7,1 Prozent die wenigsten Allergiker. In Thüringen ging die Zahl der Antihistaminika-Rezepte in den vergangenen Jahren sogar leicht zurück. Einer der Gründe für diese Entwicklung ist laut Forschern die größere Luftverschmutzung in den Städten. Das Klimagas Kohlenstoffdioxid (CO2) beschleunigt das Pflanzenwachstum und somit auch die Pollenproduktion. Außerdem lagern sich Umweltschadstoffe wie Ozon an den Pollen an und machen sie zunehmend aggressiver.

Bei Verdacht auf eine Pollenallergie rät die KKH, bei einem Spezialisten einen Haut- und Bluttest durchführen zu lassen. Rasches Erkennen und Behandeln ist wichtig, damit aus einem Heuschnupfen kein allergisches Asthma wird. Weitere Tipps, um juckende Augen und Niesattacken zu vermeiden:

Pollenflugvorhersage beachten und bei Aufenthalten im Freien entsprechend berücksichtigen
Pollenschutzgitter an den Fenstern anbringen
Pollenfilter im Auto installieren
Nase mit Hilfe einer Nasendusche spülen
Kleidung nicht im Schlafzimmer ausziehen
Vor dem Zubettgehen Haare waschen
Fenster nachts schließen
Urlaub in pollenarmen Regionen wie im Hochgebirge oder am Meer verbringen
Stark heuschnupfengeplagte Sportler sollten ihren Trainingsplan mit einem Allergologen absprechen und diesen nach der Pollenbelastung in der Luft ausrichten
Wenn möglich direkt während oder nach einem Regenschauer trainieren

Pressekontakt:

Daniela Preußner
Pressesprecherin
0511 2802-1610
presse@kkh.de


 

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