Spitzenverband Fachärzte Deutschlands e.V.|17.12.2020

PRESSEMITTEILUNG

Fachärzte mahnen: Kein Aufschieben von Untersuchungen

Berlin (kkdp)·Der Spitzenverband Fachärzte Deutschlands e.V. (SpiFa) weist daraufhin, dass die medizinische Versorgung auch während des Lockdowns gewährleistet wird. Er mahnt an, Arzttermine nicht aufzuschieben.

Auch während des Lockdowns ist die medizinische Versorgung im ambulanten Sektor vollumfänglich gewährleistet. Notwendige Behandlungen sollten daher nicht aufgeschoben werden, sondern im Sinne der eigenen Gesundheit wahrgenommen werden, auch um keinen Stau an Behandlungsfällen in der Folgezeit zu produzieren. Die ambulante Versorgungsbereich ist dafür gut vorbereitet und hat von den Patienten und Praxen erprobte und zwischenzeitlich bereits bewährte Hygienekonzepte. Nicht nur Termine bei chronischen und schweren Erkrankungen, sondern auch Vorsorgetermine und Kontrolluntersuchungen können und vor allem sollten genutzt werden.

Im gesamten Bundesgebiet kann jede Ärztin und jeder Arzt im Rahmen ihrer bzw. seiner freiberuflichen ärztlichen Tätigkeit selbstverantwortlich entscheiden, in welchem Umfang ärztliche Gesundheitsversorgungsleistungen, auch planbare Eingriffe, angeboten und vorgenommen werden sollen.

"Das Verschieben von Elektiveingriffen hat seine Grenzen, daher werden wir Elektiveingriffe zügig nachholen, auch weil Praxispersonal mit als erstes geimpft wird. Dann besteht kein Risiko mehr, außer bei Eingriffen die Intensivkapazitäten erfordern, was bei ambulanten Eingriffen jedoch nicht zu erwarten ist", so Dr. Dirk Heinrich, Vorstandsvorsitzender des SpiFa.

Pressekontakt:

Dr. med. Dirk Heinrich
Kantstraße 44/45, 10625 Berlin
presse@spifa.de


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