UPD Patientenberatung Deutschland gGmbH|23.09.2021

PRESSEMITTEILUNG

Einführung des E-Rezepts: Unabhängige Patientenberatung begrüßt bundesweiten Start und informiert Ratsuchende über Vorteile und Funktionen

Berlin (kkdp)·Die Digitalisierung des deutschen Gesundheitswesens nimmt Fahrt auf: Am ersten Oktober startet neben der elektronischen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (eAU) auch das elektronische Rezept (E-Rezept) für apothekenpflichtige Arzneimittel. Die Unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD) begrüßt die Einführung des E-Rezepts als einen Schritt hin zu mehr Komfort und Sicherheit für Patienten. Zum Start des E-Rezepts bietet die UPD ein neues Infoblatt mit allen wichtigen Informationen für Patienten an.

"Das E-Rezept bietet viele Vorteile: Beispielsweise können Patienten vorab erfahren, ob das gewünschte Medikament in der Apotheke überhaupt vorhanden ist. Bei einer fehlerhaften Ausstellung durch die Arztpraxis kann das Rezept einfach elektronisch korrigiert und an die Apotheke übermittelt werden. Das erspart den Patienten Zeit und Wege", sagt Thorben Krumwiede, Geschäftsführer der UPD. Zudem kann das E-Rezept auch im Rahmen einer Videosprechstunde ausgestellt werden und ist fälschungssicherer. "Dazu kommt: Bei hunderten Millionen ausgestellten Rezepten pro Jahr spart das E-Rezept zukünftig eine Menge an Papier und ist damit eine wirksame Arznei gegen die Zettelwirtschaft im deutschen Gesundheitswesen", so Krumwiede.

E-Rezept ist auch in Druckform erhältlich

Das E-Rezept ist ab dem 01.01.2022 für gesetzlich Versicherte verpflichtend, privat Versicherte müssen sich bei ihrer Versicherung nach dem Stand erkundigen. "Wichtig ist: Kein Patient muss Angst haben, zukünftig kein Rezept mehr zu bekommen, weil er oder sie über kein Smartphone oder Tablet verfügt. Wie gewohnt kann das E-Rezept auch ausgedruckt und in einer Apotheke eingelöst werden", sagt Marcel Weigand, Leiter für Kooperation und digitale Transformation bei der UPD. Nach seinen Worten kann das E-Rezept in Kombination mit der elektronischen Patientenakte (ePA) und dem elektronischen Medikationsplan (eMP) dazu beitragen, potentiell gefährliche Medikationsfehler deutlich zu reduzieren.

Neue Patienteninformation der UPD erklärt alles Wissenswerte rund um das E-Rezept

Die Unabhängige Patientenberatung bietet anlässlich der Einführung des E-Rezepts ein neues Infoblatt an, das Patienten einen schnellen Überblick über alle wichtigen Aspekte im Frage-Antwort-Format gibt. "Mit unserem Infoblatt wollen wir Patienten auf die vielen Vorteile des E-Rezepts aufmerksam machen und ihnen erklären, wie es konkret funktioniert", sagt Thorben Krumwiede, und führt aus: "Als UPD sehen wir es als Teil unserer Aufgabe, bei wichtigen Neuerungen wie dem E-Rezept auch weniger digital affine Menschen mit verständlichen Informationsangeboten abzuholen und ihre digitale Gesundheitskompetenz zu stärken."

Infoblatt mit den wichtigsten Fragen und Antworten zum Thema E-Rezept auf der UPD-Website

Pressekontakt:

Markus Hüttmann
Pressereferent
presse@patientenberatung.de
0049 (0)30-868721-140

Jann G. Ohlendorf
Pressesprecher
Telefon: 0049-(0)30-868721-140
Email: presse@patientenberatung.de


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