Virchowbund|23.02.2021

PRESSEMITTEILUNG

Vordrängeln beim Impfen muss Konsequenzen haben

Berlin (kkdp)·Vordrängelei bei der Corona-Schutzimpfung soll künftig Konsequenzen haben, fordern Nordrheins niedergelassene Ärzte im Virchowbund.

"Gerade Politiker und Klinik-Chefs fallen in den letzten Wochen immer wieder negativ als Impf-Vordrängler auf", kritisiert Dr. André Bergmann u. a. mit Blick auf Hennef, Wachtberg und Bochum. Der Vorsitzende der Landesgruppe Nordrhein im Virchowbund appelliert an Gesundheitsminister Spahn, die Impfverordnung zu ergänzen und Strafen für unzulässige Impfstoffbesorgung außerhalb der Priorisierungsreihenfolge festzuschreiben.

"Sanktionen würden ein wichtiges Zeichen setzen. Das könnte z. B. ein Bußgeld sein oder die Verpflichtung, gemeinnützige Arbeit zu verrichten - gerne auch im Gesundheitswesen."

Das Argument, die betreffenden Personen hätten übrig gebliebene Dosen erhalten, will Dr. Bergmann nur bedingt gelten lassen. "Auch für diesen Fall sollten zuerst die regionalen Prioritätenlisten abgearbeitet werden. Nur so können wir es schaffen, das WHO-Ziel zu erfüllen, innerhalb von 100 Tagen weltweit die Beschäftigten im Gesundheitswesen mit Patientenkontakt zu immunisieren."

Pressekontakt:

Klaus Greppmeir
Pressesprecher
Tel: 030 / 28 87 74 - 0
Fax: 030 / 28 87 74 - 115
E-Mail: presse@virchowbund.de


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