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Freitag, 20.04.2018

Mitteilung

pronova BKK|01.12.2017

PRESSEMITTEILUNG

Studie zur Rückengesundheit: pronova BKK kooperiert mit Johnson Controls und INEOS

Hannover/Köln·Die pronova BKK testet zusammen mit dem Automobilzulieferer Johnson Controls in Hannover und dem Chemieunternehmen INEOS in Köln neue Ansätze zur Prävention und Therapie bei Muskel-Skelett-Erkrankungen. Die ersten Mitarbeitenden nehmen bereits an dem Projekt "BGM innovativ" teil.

Die aktuellen Zahlen des BKK Gesundheitsreports 2017 zeigen, dass Muskel-Skelett-Erkrankungen ab dem 35. Lebensjahr zunehmen. Die Arbeitsunfähigkeiten ab der Lebensmitte führen zu häufigeren Ausfällen wie auch zu längeren Ausfallzeiten. "Rückenschmerzen sind in Deutschland Volkskrankheit Nummer Eins. Ziel ist es, sowohl gefährdete als auch bereits erkrankte Menschen optimal zu versorgen. Dadurch wollen wir Krankheiten vorbeugen und präventiv auf ein längeres und gesünderes Leben vorbereiten. Insbesondere die verlängerte Lebensarbeitszeit stellt die Betroffenen, die Arbeitgeber und auch die Krankenkassen vor neue Herausforderungen", so Markus Schreier, Abteilungsleiter Gesundheitsförderung pronova BKK.

Neben der spezifischen Diagnose und dem Fortschritt der Erkrankung richtet sich die Versorgung auch nach dem jeweiligen Arbeitsplatz. In dem vierjährigen Projekt "BGM innovativ" geht es deshalb darum, den Mitarbeitenden mit Problemen im Muskel-Skelett-Bereich Unterstützung anzubieten, die beispielsweise ein arbeitsplatzbezogenes Training beinhaltet. Je nach Schwere der Erkrankung können auch andere Angebote greifen, wie etwa eine Rehabilitationsmaßnahme in Zusammenarbeit mit der Deutschen Rentenversicherung. Eine wichtige Stütze sind dabei die Betriebsmediziner und die Fallmanager der Krankenkasse, die den Patientinnen und Patienten zur Seite stehen.

Die pronova BKK kooperiert mit ihren Satzungsunternehmen Johnson Controls in Hannover und INEOS in Köln. Das Projekt, an dem 15 Betriebskrankenkassen und 22 Unternehmen aus ganz Deutschland beteiligt sind, erhielt 2017 Förderungsgelder in Höhe von 3,7 Millionen Euro aus dem Innovationsfonds.

Pressekontakt:

Nina Remor
Fon: 0214 32296 2305
Fax: 0214 32296 8305
nina.remor@pronovabkk.de


 

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