Änderung an Finanzierungsreform empört Kassen

09.11.2010·Trotz Bedenken soll die elektronische Gesundheitskarte bis Ende 2011 an mindestens zehn Prozent der gesetzlich Versicherten verteilt werden. Den Kassen drohen sonst Zwangsgelder in Millionenhöhe.

Noch auf den letzten Metern des parlamentarischen Verfahrens soll das "Gesetz zur nachhaltigen und sozial ausgewogenen Finanzierung des Gesundheitswesens" (GKV-FinG) erneut geändert werden. Betroffen ist die Einführung der elektronischen Gesundheitskarte (eGK). Sie soll deutlich schneller und unter Androhung von Sanktionen gegen die Krankenkassen eingeführt...

Als angemeldeter Nutzer von krankenkassen direkt haben Sie neben dem vollen Lesezugriff für alle Inhalte weitere Vorteile:

  • Zeitlich unbegrenzte Recherchemöglichkeit im kompletten Archiv,
  • Persönliche Lese- und Merkliste mit Notizfunktion,
  • Sie erhalten neue Inhalte per E-Mail (optional)
  • Einrichtung eines individuellen GKV-Stellenalarms (Benachrichtigung über neue Stellenanzeigen per E-Mail),
  • Höhere Detailstufe bei den Daten der Krankenkassen,
  • Mehr Infos und Funktionen, z. B. beim Midijobrechner (vormals Gleitzonenrechner), bei Angaben zu Vorstandsbezügen, etc.
  • Zusätzliche Inhalte und Optionen beim GKV-Newsletter


GKV-Newsletter
GKV-Newsletter - "einfach" informiert bleiben

Der kostenfreie Infoservice zur GKV und Gesundheitspolitik

Termine

Termine zu den Themen­bereichen Sozialver­sicherung, Krankenkassen und Karriere in der GKV:

Terminhinweise, Kalender
Weitere News

Neuregelung des GKV-BStabG

Pflicht-Zweitmeinung: Eine operative Herausforderung und Chance für Krankenkassen

Am 10. Juli 2026 hat der Bundestag das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz verabschiedet - ein Gesetz, das die wachsende Finanzierungslücke der gesetzlichen Krankenversicherung... mehr


GKV-Finanzentwicklung im 1. Halbjahr 2026

Beitragssätze der Kassen trotz Überschuss unter Druck

Die Ausgaben der gesetzlichen Krankenkassen sind in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres mit rund 7,1 Prozent erneut deutlich... mehr


Drohende Zahlungsunfähigkeit

Leistungen der Pflegeversicherung ab Oktober nicht mehr aus Einnahmen finanzierbar

Laut GKV-Spitzenverband herrscht in der Pflegeversicherung die "Alarmstufe Rot". Bereits im Oktober reichten die Einnahmen nicht mehr aus, um die... mehr

mehr News ...