GKV-Finanzergebnisse im 1. Halbjahr 2019

Leichtes Defizit: Kassen reduzieren Rücklagen auf 20,8 Milliarden Euro

05.09.2019·Die gesetzlichen Krankenkassen haben im 1. Halbjahr 2019 rund 544 Millionen Euro mehr ausgegeben, als sie durch Beitragszahlungen eingenommen haben. Der Fehlbetrag wurde laut Bundesgesundheitsministerium (BMG) aus den Rücklagen finanziert, welche zum 30.06.2019 auf insgesamt 20,8 Milliarden Euro abgeschmolzen wurden. Dennoch, so das BMG, entspreche die Höhe der Rücklagen weiterhin ungefähr einer Monatsausgabe und damit etwa dem Vierfachen der gesetzlich vorgesehenen Mindestreserve. Durch das Versichertenentlastungsgesetz (GKV-VEG) dürfen Krankenkassen mit zu hohen Rücklagen ihren Zusatzbeitragssatz nicht mehr anheben.

Den Einnahmen in Höhe von rund 124,7 Milliarden Euro standen Ausgaben von rund 125,2 Milliarden Euro gegenüber. Die Gesamteinnahmen der Krankenkassen nahmen dabei um 3,6 Prozent zu. Die Ausgaben für Leistungen und Verwaltungskosten stiegen bei rund 0,5 Prozent mehr Versicherten insgesamt um 4,7 Prozent. Zum Stichtag 01.07.2019 lag der durchschnittliche...

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