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Samstag, 28.11.2020

Mitteilung

Wort & Bild Verlag - Apotheken Umschau|23.10.2020

PRESSEMITTEILUNG

Viele deutsche Gesundheitsämter können Corona-Kontaktpersonen nur noch verzögert informieren

Baierbrunn·Apotheken Umschau-Recherche zeigt: Die Belastungsgrenze der Behörden ist vielerorts überschritten

Ein Viertel der deutschen Gesundheitsämter kann Corona-Kontaktpersonen nur noch verzögert informieren. Auf eine Anfrage des Datenrecherche-Teams der Apotheken Umschau an mehr als 400 deutsche Behörden lautete die Antwort bei einem Viertel (42) der 164 Ämter, die reagiert haben: Ja, es gibt Verzögerungen bzw. einen Stau von noch zu kontaktierenden Kontaktpersonen der Kategorie I.

Das sind genau die Menschen, die sich für 14 Tage in Quarantäne begeben müssten, deren Gesundheit täglich überwacht werden sollte und die im Einzelfall auch auf eine Infektion mit Sars-CoV-2 getestet werden sollten. Das Recherche-Ergebnis bedeutet, dass eine wachsende Zahl von Menschen in Deutschland nicht darüber informiert werden kann, dass sie sich in Quarantäne begeben müsste. Dadurch steigt das Risiko, dass Corona-Infektionsketten nicht frühzeitig unterbrochen werden können.

Grafik: Deutsche Gesundheitsämter können Corona-Kontaktpersonen nur noch verzögert informieren

Pressekontakt:

Gudrun Kreutner
Tel. 0151/538 500 49
gudrun.kreutner@wortundbildverlag.de


 

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