BKK Dachverband e.V.|20.01.2026
PRESSEMITTEILUNG
Smart koordiniert, zügig vermittelt: Betriebskrankenkassen zeigen auf, wie eine bundesweit einheitliche Ersteinschätzung aussehen könnte
Berlin (kkdp)·Lange Wartezeiten auf Arzttermine, überlastete Notaufnahmen und hohe Kosten zeigen, dass der Zugang zur Versorgung und die Koordination im deutschen Gesundheitssystem verbesserungswürdig ist. Sektorengrenzen und systembedingt erzwungene Arztkontakte führen dazu, dass Patientinnen und Patienten trotz vorhandener Kapazitäten häufig nicht bedarfsgerecht versorgt werden. Vor diesem Hintergrund fordern die Betriebskrankenkassen die Einführung eines Primärversorgungssystems mit einer bundesweit einheitlichen, digitalen Ersteinschätzung.
"Tagtäglich erleben wir, dass Versicherte, die medizinische Hilfe benötigen, im System feststecken, obwohl es passende Versorgungsangebote für sie gäbe. Das sorgt für Frust und erhöht unnötigerweise den Stress für die Leistungserbringenden. Eine digitale Ersteinschätzung kann hier Abhilfe schaffen, indem sie eine zielgerichtete Lenkung ermöglicht. So können medizinische Ressourcen dort eingesetzt werden, wo sie wirklich benötigt werden", sagt Anne-Kathrin Klemm, Vorständin des BKK Dachverbandes.
Die digitale Ersteinschätzung ist ein niedrigschwelliges, standardisiertes Instrument, das medizinische Anliegen evidenzbasiert bewertet und die Dringlichkeit einordnet. Es leitet Patientinnen und Patienten direkt in geeignete Versorgungsangebote weiter. Dies können die haus- oder fachärztliche Versorgung, die Notfallversorgung oder ergänzende Angebote außerhalb der ärztlichen Behandlung sein.
"Eine gut gemachte digitale Ersteinschätzung schafft Durchblick im Gesundheitssystem, verkürzt die Wege für die Patientinnen und Patienten und entlastet Arztpraxen sowie Notaufnahmen", so Klemm weiter. "Gleichzeitig stärkt sie die Gesundheitskompetenz der Menschen, indem sie bei nicht dringlichen medizinischen Anliegen Orientierung gibt und beim Selbstmanagement unterstützt."
Die Betriebskrankenkassen verstehen die digitale Ersteinschätzung als integralen Bestandteil eines rundum erneuerten Versorgungsprozesses. Dazu zählen vernetzte Versorgungspfade, eine verlässliche Terminvermittlung, kollektivvertraglich geregelte Videosprechstunden sowie die Anbindung an bestehende digitale Infrastrukturen wie die elektronische Patientenakte. Grundlage sollen transparente, qualitätsgesicherte Algorithmen sein, die perspektivisch auch KI-gestützte Verfahren unter klaren regulatorischen Rahmenbedingungen einbeziehen.
"Ohne begleitende Strukturreformen, bei denen die Gesunderhaltung, die Koordination im System und der Behandlungserfolg das Maß aller Dinge sind, wird es nicht gehen", so Klemm weiter. "Wenn wir diesen Schritt jedoch konsequent gehen, wird unser Gesundheitssystem einen großen Sprung nach vorne machen."
Das Positionspapier zur digitalen Ersteinschätzung finden Sie hier.
"Tagtäglich erleben wir, dass Versicherte, die medizinische Hilfe benötigen, im System feststecken, obwohl es passende Versorgungsangebote für sie gäbe. Das sorgt für Frust und erhöht unnötigerweise den Stress für die Leistungserbringenden. Eine digitale Ersteinschätzung kann hier Abhilfe schaffen, indem sie eine zielgerichtete Lenkung ermöglicht. So können medizinische Ressourcen dort eingesetzt werden, wo sie wirklich benötigt werden", sagt Anne-Kathrin Klemm, Vorständin des BKK Dachverbandes.
Die digitale Ersteinschätzung ist ein niedrigschwelliges, standardisiertes Instrument, das medizinische Anliegen evidenzbasiert bewertet und die Dringlichkeit einordnet. Es leitet Patientinnen und Patienten direkt in geeignete Versorgungsangebote weiter. Dies können die haus- oder fachärztliche Versorgung, die Notfallversorgung oder ergänzende Angebote außerhalb der ärztlichen Behandlung sein.
"Eine gut gemachte digitale Ersteinschätzung schafft Durchblick im Gesundheitssystem, verkürzt die Wege für die Patientinnen und Patienten und entlastet Arztpraxen sowie Notaufnahmen", so Klemm weiter. "Gleichzeitig stärkt sie die Gesundheitskompetenz der Menschen, indem sie bei nicht dringlichen medizinischen Anliegen Orientierung gibt und beim Selbstmanagement unterstützt."
Die Betriebskrankenkassen verstehen die digitale Ersteinschätzung als integralen Bestandteil eines rundum erneuerten Versorgungsprozesses. Dazu zählen vernetzte Versorgungspfade, eine verlässliche Terminvermittlung, kollektivvertraglich geregelte Videosprechstunden sowie die Anbindung an bestehende digitale Infrastrukturen wie die elektronische Patientenakte. Grundlage sollen transparente, qualitätsgesicherte Algorithmen sein, die perspektivisch auch KI-gestützte Verfahren unter klaren regulatorischen Rahmenbedingungen einbeziehen.
"Ohne begleitende Strukturreformen, bei denen die Gesunderhaltung, die Koordination im System und der Behandlungserfolg das Maß aller Dinge sind, wird es nicht gehen", so Klemm weiter. "Wenn wir diesen Schritt jedoch konsequent gehen, wird unser Gesundheitssystem einen großen Sprung nach vorne machen."
Das Positionspapier zur digitalen Ersteinschätzung finden Sie hier.
Pressekontakt:
Thorsten Greb
Pressesprecher
+49 30 2700 406 - 302
thorsten.greb@bkk-dv.de