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Mittwoch, 12.08.2020

Mitteilung

Statistisches Bundesamt|21.01.2020

PRESSEMITTEILUNG

Wintersemester 2018/2019: 7 Prozent mehr Studierende an privaten Hochschulen als 2017/2018

Wiesbaden·Studierendenzahl seit dem Wintersemester 2000/2001 um das Zehnfache gestiegen

Private Hochschulen werden in Deutschland immer beliebter: Im Wintersemester 2018/2019 waren 246 700 Studierende an privaten Hochschulen eingeschrieben. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, waren das 7 % mehr als im Wintersemester 2017/2018 (230 200). Dagegen stieg die Gesamtzahl der Studierenden an allen Hochschulen in diesem Zeitraum lediglich um 1 % auf 2,87 Millionen.

Seit dem Wintersemester 2000/2001, als 24 600 Studentinnen und Studenten an privaten Hochschulen gezählt wurden, hat sich ihre Zahl verzehnfacht. Gefragt sind vor allem die privaten Fachhochschulen (FH): Knapp 9 von 10 Studierenden an privaten Hochschulen waren an einer privaten FH eingeschrieben.

Die Studierenden an privaten Hochschulen waren mit einem Durchschnittsalter von 24,6 Jahren etwas älter als die Studierenden insgesamt (23,4 Jahre). Der Anteil ausländischer Studierender an den privaten Hochschulen lag im Wintersemester 2018/2019 mit 11 % dagegen unter dem Durchschnitt aller Hochschulen (14 %).

Fokus auf Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften

Unter den privaten Hochschulen dominieren die Fachhochschulen und dort die Fächergruppe Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften: Im Wintersemester 2018/2019 waren 217 100 Studierende und damit 88 % aller Studierenden an privaten Hochschulen an privaten FH immatrikuliert. Der Anteil aller FH-Studierenden an den Studierenden insgesamt lag dagegen bei 35 %. Mehr als zwei Drittel der Studierenden an privaten Hochschulen (171 400 bzw. 69 %) waren in der Fächergruppe Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften eingeschrieben. Im Vergleich dazu belief sich der Anteil dieser Fächergruppe an allen Studierenden auf nur gut ein Drittel (37 %).

Mehr Studierende pro Lehrkraft gegenüber öffentlichen Hochschulen

Die fachliche Schwerpunktsetzung der privaten Hochschulen ist maßgeblich dafür, dass eine Lehrkraft dort rechnerisch fast doppelt so viele Studierende betreut als an öffentlichen Hochschulen. So lag die Betreuungsrelation an privaten Hochschulen im Durchschnitt bei 30 Studierenden je Lehrkraft, an öffentlichen Hochschulen dagegen bei 16 Studierenden. Dabei sind die Betreuungsrelationen allgemein stark von der Hochschulart und der Fächergruppe abhängig, da das wissenschaftliche und künstlerische Personal neben der Lehre in unterschiedlichem Umfang forscht und im Bereich der Humanmedizin zudem Patientinnen und Patienten behandelt.

Diese und andere statistische Ergebnisse und Kennzahlen zu Studierenden, Absolventinnen und Absolventen sowie Personal an privaten Hochschulen stehen in der Publikation "Private Hochschulen 2018" zur Verfügung

Lange Zeitreihen zu Studierenden, Prüfungen und zum Personal an Hochschulen insgesamt können über die Datenbank GENESIS-Online (Tabellen 21311 bis 21381) abgerufen werden.

Pressekontakt:

Hochschulen
Telefon: +49 (0) 611/75 41 40


 

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