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Freitag, 16.04.2021

Mitteilung

Spitzenverband Bund der Krankenkassen|06.04.2021

STATEMENT

Positionspapier zur Zukunft der Unabhängigen Patientenberatung (UPD)

Berlin·Erklärung des Verwaltungsrates

In seiner Erklärung zeigt der Verwaltungsrat des GKV-Spitzenverbandes vor dem Hintergrund der gesetzlich vorgesehenen Neuausschreibung den großen Handlungsbedarf auf.

Im Gespräch mit dem Redaktionsnetzwerk Deutschlands wies Volker Hansen, Verwaltungsratsvorsitzender des GKV-Spitzenverbandes, darauf hin, dass eine zeitnahe politische Entscheidung nötig sei, ob und wie die UPD neu aufgestellt werden solle. Er warnte: "Sonst laufen wir in eine neue Ausschreibung, die eigentlich niemand mehr will."

Für eine unabhängige und neutrale Beratung sprach sich Uwe Klemens, Verwaltungsratsvorsitzender des GKV-Spitzenverbandes, gegenüber dem RND aus: "Während Patientenvertretungen vorrangig aus ihrer Kompetenz als Betroffene heraus konkrete Interessen vertreten, soll die Patientenberatung auch künftig unabhängig bleiben. Deshalb dürfen Patientenvertretung und die unabhängige Patientenberatung nicht miteinander vermischt werden."

Volker Hansen warnte gegenüber der dpa, dass ohne eine Entscheidung zur UPD im Herbst automatisch eine neue Ausschreibung starte. Eine jeweils zeitlich befristete Vergabe der Trägerschaft, wie sie derzeit vorgeschrieben sei, habe aber "erhebliche Nachteile". Die Beratungsstruktur müsse nach jeder Neuvergabe wieder neu aufgebaut werden. "Egal, wer die UPD künftig als Träger verantwortet: Die Komplexität des gewünschten Beratungsangebots setzt ein hohes Maß an Professionalität voraus."

Dabei schätzen die Krankenkassen auch kritische Rückmeldungen, um daraus zu lernen, so Uwe Klemens zur dpa. Er wies weiter darauf hin, dass die Krankenkassen ihre 73 Millionen Versicherten zudem auch selbst tagtäglich in hoher Anzahl zu Fragen des Versicherungs-, Beitrags- und Leistungsrechts berieten. Volker Hansen forderte, als unabhängiges Beratungsangebot für alle müsse die UPD statt aus Beitrags künftig aus Steuermitteln finanziert werden.

Pressekontakt:

Florian Lanz
Pressesprecher
Telefon 030-206288-4201
Fax 030-20628884201
presse@gkv-spitzenverband.de


 

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