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Donnerstag, 12.12.2019

Mitteilung

Kassenärztliche Bundesvereinigung|05.11.2019

PRESSEMITTEILUNG

Vernetzte Versorgung: Innovationsfonds-Projekt als Ideengeber

Berlin·Im Gesetz zur Reform der Psychotherapeutenausbildung ist unter anderem eine Regelung für eine berufsgruppenübergreifende und koordinierte psychotherapeutische und psychiatrische Versorgung vorgesehen. Dieser Ansatz wird von Dr. Andreas Gassen, Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) und Dr. Frank Bergmann, Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein (KVNO), als "Chance einer verbesserten Vernetzung" ausdrücklich begrüßt.

Berlin, 5. November 2019 - Bereits seit 2017 hat die KVNO das Projekt einer "Neurologisch-psychiatrischen und psychotherapeutischen Versorgung (NPPV)" etabliert. Nun greift der Gesetzgeber dieses innovative Modell auf. "Wir sehen in der gesetzlichen Neuregelung eine Stärkung der ambulanten vertragsärztlichen und -psychotherapeutischen Strukturen. Sie stellt eine Chance für eine verbesserte Vernetzung der bestehenden Versorgungsleistungen für Patientinnen und Patienten dar, insbesondere für schwer psychisch erkrankte Menschen", sagte KBV-Chef Gassen.

"Ich freue mich, dass die zugrundeliegende Idee unseres Innovationsfonds-Projekts vom Gesetzgeber aufgegriffen wurde. Wir haben dadurch die Chance einen großen Schritt bei der koordinierten Zusammenarbeit von Ärzten unterschiedlicher Fachrichtungen, Psychotherapeuten und weiteren an der Versorgung beteiligten Berufsgruppen voran zu kommen", erklärte Bergmann für die KV Nordrhein.

Die Vorteile der NPPV sind unter anderem eine Lotsenfunktion des Arztes oder der Ärztin beziehungsweise des Psychotherapeuten oder der Psychotherapeutin, eine Koordination von Gruppenangeboten und schnellere Terminvergaben sowie verbesserte Akutversorgung. Insbesondere Menschen mit akutem oder intensivem Versorgungsbedarf können so zielgerechter behandelt werden. Das Projekt wird im Rahmen des Innovationsfonds bis Ende 2020 gefördert.

Pressekontakt:

Roland Stahl
Pressesprecher
Tel.: (0 30) 40 05 - 22 01
Fax: (0 30) 40 05 - 22 90
RStahl@kbv.de


 

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