Virchowbund|02.06.2026
PRESSEMITTEILUNG
HzV-Studie der TK nur die halbe Wahrheit
Berlin (kkdp)·Als einen "missglückten Beitrag in der aktuellen Diskussion um ein Primärversorgungsmodell" bezeichnet der Bundesvorsitzende des Virchowbundes, Dr. Dirk Heinrich, die jüngst veröffentlichte Studie der Techniker Krankenkasse (TK) zur "Evaluation der Hausarztzentrierten Versorgung (HzV)".
"Die TK-Studie bildet leider nur die halbe Wahrheit ab, weil sie durch das bewusste Ausblenden der Versorgungsrealität in Baden-Württemberg die Gesamtaussage verfälscht", erklärt Dr. Heinrich.
Dort ist die Versorgung durch Hausärztinnen und Hausärzte zwingend an die fachärztliche Versorgung gekoppelt. Neben der HzV gibt es auch Facharzt-Verträge, die das Modell erst sinnvoll machen. "Nur so kann mehr Steuerung gelingen, denn ambulante Versorgung ist eine Gemeinschaftsaufgabe von Haus- und Fachärzten gleichermaßen", stellt der Virchowbund-Chef fest.
Der Virchowbund hat deshalb das Modell des Koordinationsarztes entwickelt. Jeder Patient hat darin einen koordinierenden Arzt, der den Patienten bei Bedarf an weitere Ärzte überweist. Auch Fachärzte können hier als Primärarzt in Frage kommen, beispielsweise Gynäkologen bei grundsätzlich gesunden jungen Frauen oder ein Augenarzt bei einer singulären Augenerkrankung.
Bei definierten Krankheitsbildern oder zeitlich begrenztem fachärztlichem Behandlungsbedarf trägt der direkte Zugang zum Facharzt zur Entlastung des Hausarztes und zur Verbesserung der Patientenversorgung bei.
"Die TK-Studie bildet leider nur die halbe Wahrheit ab, weil sie durch das bewusste Ausblenden der Versorgungsrealität in Baden-Württemberg die Gesamtaussage verfälscht", erklärt Dr. Heinrich.
Dort ist die Versorgung durch Hausärztinnen und Hausärzte zwingend an die fachärztliche Versorgung gekoppelt. Neben der HzV gibt es auch Facharzt-Verträge, die das Modell erst sinnvoll machen. "Nur so kann mehr Steuerung gelingen, denn ambulante Versorgung ist eine Gemeinschaftsaufgabe von Haus- und Fachärzten gleichermaßen", stellt der Virchowbund-Chef fest.
Der Virchowbund hat deshalb das Modell des Koordinationsarztes entwickelt. Jeder Patient hat darin einen koordinierenden Arzt, der den Patienten bei Bedarf an weitere Ärzte überweist. Auch Fachärzte können hier als Primärarzt in Frage kommen, beispielsweise Gynäkologen bei grundsätzlich gesunden jungen Frauen oder ein Augenarzt bei einer singulären Augenerkrankung.
Bei definierten Krankheitsbildern oder zeitlich begrenztem fachärztlichem Behandlungsbedarf trägt der direkte Zugang zum Facharzt zur Entlastung des Hausarztes und zur Verbesserung der Patientenversorgung bei.
Pressekontakt:
Dr. Diana Michl
Tel: 030 / 28 87 74 - 0
Fax: 030 / 28 87 74 - 115
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