Länder bleiben Krankenhausfinanzierung schuldig

Krankenkassen, Krankenversicherer und Kliniken fordern höhere Investitionen

10.04.2024·Der Investitionsbedarf der Krankenhäuser in Deutschland bleibt wie in den Vorjahren gleichbleibend hoch und wird nur zur Hälfte durch die Investitionsmittel der Bundesländer gedeckt. Dies ergibt eine Auswertung der Verbände von Krankenkassen, privaten Krankenversicherern und Krankenhäusern. In einer gemeinsamen Erklärung fordern sie die Bundesländer auf, ihrer gesetzlichen Verpflichtung zur Tragung der vollen Investitionskosten nachzukommen.

Der bestandserhaltende Investitionsbedarf der Krankenhäuser liegt demnach bundesweit bei rund sechseinhalb Milliarden Euro pro Jahr und damit in der Größenordnung der Vorjahre. Die Bundesländer würden jedoch seit Jahren nur rund 50 Prozent dieses Bedarfes abdecken, obwohl sie gesetzlich zur Finanzierung der Investitionskosten verpflichtet seien. Dies...

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