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Mittwoch, 05.08.2020

Mitteilung

AOK Niedersachsen|10.07.2020

PRESSEMITTEILUNG

AOK Niedersachsen in der Corona-Krise finanziell stabil aufgestellt und weiterhin auf Wachstumskurs

Hannover·Staffelstabübergabe im Verwaltungsrat der AOK Niedersachsen

Christoph Meinecke (44), stellvertretender Hauptgeschäftsführer der Unternehmerverbände Niedersachsen e.V. (UVN), übernimmt ab 1. August 2020 als Vertreter der Arbeitgeber den Vorsitz im Verwaltungsrat der AOK Niedersachsen von Bernd Wilkening (64), ehemals Hauptgeschäftsführer des Kommunalen Arbeitgeberverbandes. Meinecke teilt sich das Amt im paritätisch besetzten Verwaltungsrat mit Ulrich Gransee (65), ehemals DGB-Landesbezirk Niedersachsen/ Bremen/ Sachsen-Anhalt als alternierender Vorsitzender.

Wilkening, der das Amt seit 2005 ausübte, bleibt Mitglied im Verwaltungsrat und wird zukünftig die Interessen der AOKN im Aufsichtsrat des AOK-Bundesverbandes vertreten. "Es war mir eine Freude, die erfolgreiche Entwicklung der AOKN zu einem der führenden Unternehmen in der Gesundheitsbranche mitzugestalten. Ein Unternehmen, das regional verwurzelt ist und für verlässliche Versorgung vor Ort steht", betont der scheidende Verwaltungsratsvorsitzende.

Im Jahr 2019 gewann die AOK Niedersachsen insgesamt rund 75.000 Versicherte. Auch in 2020 setzt die AOK Niedersachsen ihre erfolgreiche Geschäftspolitik mit stabilem Versichertenwachstum in der Krise fort. In der ersten Jahreshälfte konnte die größte Kasse in Niedersachsen bereits über 36.000 neue Versicherte gewinnen.

Das Jahr 2019 wurde mit einem negativen Rechnungsergebnis in Höhe von 86,1 Millionen Euro abgeschlossen.

"Ausschlaggebend für das negative Jahresergebnis sind die ausgabentreibenden Reformgesetze, die zum Jahresbeginn 2019 beziehungsweise im 2. Quartal 2019 in Kraft getreten sind. Dies sind beispielsweise das Pflegepersonalstärkungsgesetz (PpSG) und das Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG). Bei der Bewertung des Ergebnisses ist auch zu berücksichtigen, dass die AOK Niedersachsen dank ihrer wirtschaftlichen Geschäftsführung einen seit Jahren unterdurchschnittlichen Zusatzbeitrag in Höhe von 0,8 Prozent erhebt", betont der Vorstandsvorsitzende Dr. Jürgen Peter.

Der Zusatzbeitrag liegt im sechsten Jahr in Folge unterhalb des Durchschnitts in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV).

Ulrich Gransee und Bernd Wilkening als alternierende AOK-Verwaltungsratsvorsitzende erläutern, dass sich die Finanzsituation der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) deutlich verschlechtern werde, solange es kein spürbares gegensteuern gibt. "Nicht nur die politischen Entscheidungen aus dem Jahr 2019 wirken sich auf die wirtschaftliche Entwicklung der GKV aus. Zu dem politisch eingeschlagenen Kurs der extensiven Ausgabenpolitik kommen nun die Folgekosten der Corona-Pandemie hinzu", erklären Gransee und Wilkening.

Neben dem attraktiven Beitragssatz und der regionalen Stärke an 121 Standorten werden die Versicherten bei der AOK Niedersachsen auch im Jahr 2020 weiterhin von einem Mehrleistungsbudget profitieren können. Bis zu einer Summe von 500 Euro können beispielsweise zwei professionelle Zahnreinigungen pro Jahr, Osteopathie, sportmedizinische Untersuchungen sowie Sonderleistungen bei Schwangerschaft in Anspruch genommen werden. Versicherte bekommen für die Mehrleistungen 80 Prozent ihrer Kosten erstattet. (*)

(*) Die AOK Niedersachsen erstattet die Kosten zu 80 Prozent, bis zu 250 Euro im Jahr für alle Mehrleistungen zusammen. Treuebonus: Jeder Kunde, der vom 01.01.2020 bis 31.07.2020 mindestens einen Tag bei der AOK Niedersachsen versichert ist, verdoppelt seinen Anspruch auf bis zu 500 Euro im Jahr 2020.

Pressekontakt:

Ulrike Serbent
Pressesprecherin
Telefon: (0511) 8701-10010
E-Mail: ulrike.serbent@nds.aok.de


 

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