Kassenärztliche Bundesvereinigung|03.03.2026
PRESSEMITTEILUNG
Arzttermine
KBV-Vorstand warnt vor Streichung von Vergütungsregeln
"Die Bürgerinnen und Bürger schätzen die Situation vor Ort aus eigenem Erleben realistisch ein - auf jeden Fall deutlich realistischer als dies bei Funktionären von Krankenkassen und Vertretern von Teilen der Politik der Fall ist. Tagtäglich leisten die niedergelassenen Kolleginnen und Kollegen gemeinsam mit den Praxisteams Enormes, um die Patientinnen und Patienten zu versorgen. In den Praxen finden 97 Prozent der medizinischen Versorgung statt, ein klares Zeichen der ambulanten Leistungsfähigkeit. Die Patientinnen und Patienten sehen und erleben das - und wissen diese Arbeit wertzuschätzen. Politik sollte sich also genau überlegen, ob sie die wenigen Anreize für Praxen, noch mehr Termine zu schaffen, einfach ersatzlos streichen will. Das muss sie dann auch ihren Wählerinnen und Wählern gegenüber vertreten und rechtfertigen."
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