Deutscher Bundestag|28.10.2020

PRESSEMITTEILUNG

Spahn wirbt für reduzierte Kontakte

Berlin (kkdp)·Die stark steigenden Corona-Infektionszahlen verdeutlichen nach Ansicht von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) die Dringlichkeit, entschlossen gegenzusteuern. Es erfordere eine große nationale Kraftanstrengung, um die Zahlen wieder unter Kontrolle zu bringen, sagte Spahn am Mittwoch in einer Videokonferenz mit dem Gesundheitsausschuss des Bundestages.

Die Dynamik des Infektionsgeschehens sei enorm, auch die Zahl der schweren Verläufe nehme wieder zu. Spahn warb nachdrücklich dafür, insbesondere im Freizeitbereich die Kontakte zu reduzieren, auch wenn dies für alle mit Härten verbunden sei. Wenn jetzt nicht reagiert werde, könnte es in wenigen Wochen noch härter werden, warnte der Minister.

Der Präsident des Robert-Koch-Instituts (RKI), Lothar Wieler, der auch zu der Ausschusssitzung zugeschaltet war, betonte, anstecken könnten sich Menschen überall, weshalb es wichtig sei, Abstand zu halten und Masken zu tragen. Derzeit würden die meisten Ansteckungen im privaten Bereich registriert, in Wohnstätten. Der entscheidende Punkt sei daher, Kontakte einzuschränken.

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