Deutscher Bundestag|22.04.2020

PRESSEMITTEILUNG

Vorbeugung gegen Gebärmutterhalskrebs

Berlin (kkdp)·Mit einer guten Prävention lässt sich nach Einschätzung der Bundesregierung der Gebärmutterhalskrebs (Zervixkarzinom) zurückdrängen. Mehrere Studien zeigten, dass mit zusätzlichen Tests zur Bestimmung von Humanen Papillomviren (HPV) Vorstufen und der Krebs zuverlässiger entdeckt werden könnten, heißt es in der Antwort (19/18457) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage (19/17656) der FDP-Fraktion.

Mit einem organisierten Früherkennungsprogramm könnten die Erkrankungsraten weiter zurückgehen. Auch sei davon auszugehen, dass langfristig durch die HPV-Impfung die Erkrankungsrate sinke. Für Frauen sei das Infektionsrisiko bis zum Alter von etwa 30 Jahren am größten. Von der unbemerkten Infektion bis zu Krebsbildung könnten viele Jahre vergehen.

Humane Papillomviren werden vor allem bei sexuellen Kontakten übertragen und können bei Frauen und Männern Krebs verursachen. Die Impfung bietet Schutz vor den gefährlichsten HPV-Typen. Empfohlen wird die Impfung für Jungen und Mädchen im Alter zwischen neun und 14 Jahren.

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