Deutscher Bundestag|31.03.2026

PRESSEMITTEILUNG

Absenkung der Honorare für Psychotherapeuten

Berlin (kkdp)·Die Zahl der psychologischen und ärztlichen Psychotherapeuten einschließlich Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeuten hat sich nach Angaben der Bundesregierung in den vergangenen Jahren dynamisch entwickelt. Nahmen 2014 noch 27.125 Psychotherapeuten an der Versorgung teil, seien es Ende 2025 insgesamt 41.937 gewesen, heißt es in der Antwort (21/4974) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage (21/4625) der AfD-Fraktion.

Psychotherapeuten stellen den Angaben zufolge nach den Hausärzten die zweitgrößte Arztgruppe dar. Die Sicherstellung von bedarfsgerechten und zeitnahen Therapiemöglichkeiten bleibe ein wichtiges gesundheitspolitisches Anliegen, heißt es in der Antwort.

Die Bewertung und Weiterentwicklung der Bestimmungen für vertragsärztliche Leistungen liege in der Verantwortung des Bewertungsausschusses. In der Antwort wird auf den Beschluss des Erweiterten Bewertungsausschusses (EBA) Bezug genommen, die Vergütung für psychotherapeutische Leistungen um 4,5 Prozent abzusenken. Bei der Neubewertung seien Betriebsausgaben, Erträge und zusätzliche Vergütungselemente berücksichtigt und aktualisiert worden. Die Bewertung werde zum 1. April 2026 angepasst.

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